Motivation, Partizipation und Orientierung

In Hamburg gibt es derzeit 33 Erstaufnahmeeinrichtungen und 80 Folgeunterkünfte für Geflüchtete. Hier leben mehr als 33.000 Frauen, Mädchen, Jungen und Männer unterschiedlicher Herkunft auf engem Raum bis zu zwei Jahren oder länger zusammen. Die abseitige Lage und Größe einiger Unterkünfte stellen ein großes Hindernis für die Integration in die Hamburger Gesellschaft dar. Die räumliche Ausgrenzung führt zur Stigmatisierung und Isolation. Gleichzeitig erhalten die Bewohner*innen kaum Möglichkeiten des Austauschs mit dem Lebensumfeld, in das sie sich einmal reibungslos und demokratischen Werten entsprechend integrieren sollen.

 

Hier möchte die Kulturbrücke Hamburg e.V. eingreifen. SwitchMind ist ein Konzept, das vorsieht, die Geflüchteten direkt und unmittelbar anzusprechen, zu motivieren und eine positive und harmonische Atmosphäre zwischen Heimleitung und Bewohner*innen zu schaffen.

 

Unser zentrales Ziel ist, grundlegende Prinzipien der demokatischen Rechte und damit einhergehenden Pflichten ganz einfach und sehr handlungspraktisch erfahr- und erlebbar zu machen und wo immer es geht unmittelbar auf den Erfahrungshintergrund der WorkshopteilnehmerInnen zu übertragen.

Auf Augenhöhe wird Geflüchteten Wissen vermittelt, welches die Orientierung erleichtern und Selbstständigkeit und Partizipation in Deutschland ermöglichen soll.